Freitag, 15. April 2011

Jetzt online Sudoku spielen

Im Internet findet man Spiele, die es eigentlich gar nicht gibt. Hier kann man Städte bauen, Äcker bewirtschaften, mit einem Katapult Festungen zerstören und in einem Rätsel die Zahlen so einfügen, dass zum Schluss alles aufgeht.

Dieses Zahlensortierspiel nennt man Sudoku. Und wenn ich viel Zeit habe, dann bin auch ich ein begeisterter Sudoku Spieler. So auch gestern. Da habe ich zwei Stunden meines kostbaren Lebens in dieses interessante Spiel investiert, jetzt online Sudoku spielen, so wurde ich gelockt. Und das mit großem Erfolg. Ich habe im schwierigen Level ein Sudoku gelöst. Yes. Und das gleich beim ersten Anlauf. Ok, ich gebe es zu, ich habe ein wenig Hilfe in Anspruch genommen. Auf einem Schmierzettel habe ich die möglichen Zahlenkombinationen im Vorfeld ausprobiert. Ist das verboten? Ich glaube nicht. Und deshalb freue ich mich, dass ich das Rätsel geschafft habe.

Morgen will ich mich noch einmal hinsetzten und ein zweites Sudoku im höchsten Level ausprobieren. Mal sehen, ob mir das Meisterwerk, das Rätsel zu lösen, noch einmal gelingt. Ich bin auf jeden Fall bester Hoffnung.

Den Fleißigen gehört die Welt. Und ich übe immer ganz FLEISSIG.

Samstag, 5. März 2011

Der Unsinn von Diäten

Es steht doch immer wieder viel Unsinn in der Zeitung. So fand ich vor einiger Zeit eine Meldung über eine Kartoffeldiät zur Gewichtsreduktion in kürzester Zeit. Zuerst glaubte ich das, was ich da las. Es konnte ja sein, dass sich bei den Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft etwas geändert hat. Aber als ich einige Tage mein Essen danach zusammengestellt hatte, stellte ich fest, dass ich nicht abnahm, aber immer schlecht gelaunt war und keine Kartoffeln mehr sehen konnte. Also gab ich es auf und setzte lieber wieder auf etwas mehr Bewegung und bewusstes Essen. Und siehe da, es funktionierte. In den vergangenen drei Monaten habe ich schon zwei Kilo abgenommen. Es lohnt sich schon, bei den zahlreichen Diättipps ein wenig darüber nachzudenken. Es ist meistens Unsinn, der da häufig verbreitet wird. Und schädlich kann es auch noch sein. Vielleicht sollte man dem eigenen Wissen einfach ein wenig mehr vertrauen. Unkritisch die Angebote in den Medien zu übernehmen, kann völlig danebengehen. Hinter den meisten sogenannten Erfolgsrezepten steckt einfach nur eine Marketingstrategie.

Alle Telefonanbieter finden...

Es ergab sich eine Aufgabe für mich, den Vergleich: Alle Telefonanbieter zu finden, dies ist leichter, als es sich anhört, denn die Praxis hat gezeigt, dass die Telefonanbieter viel eher einen selbst finden, ob man möchte oder nicht. Dies geschieht meistens in den Situationen, in denen es am besten passt: ob beim taktisch geplanten Candle-Light-Dinner, während des gemütlichen Mittagsschlafes oder längerer Konferenzen im Badezimmer. Es ist Fakt: die Boten der Telekommunikation kennen weder Timing noch Taktgefühl, was auch direkt der Grund dafür ist, warum sie eben diesen Beruf ausüben.

Einmal ins Gespräch vor der eigenen Wohnungstür verwickelt, wird schnell klar, dass alle anderen Telefonanbieter ihr Geld nicht wert sind. Seltsamerweise wird genau diese Aussage auch von den Vertriebsspezialisten aller anderen Telefonanbieter benutzt.

Das praktische an den Laufburschen der Telefonanbieter ist allerdings, dass der vordergründige Aufhänger in Form eines besseren Telefonvertrags nur die Spitze des Eisbergs darstellt. So hat der handelsübliche Agent neben zahlreichen Telefonie-Angeboten auch noch ein wahres Arsenal an Handy- und Internetverträgen im Rucksack, die allesamt ihresgleichen suchen und der grundlegenden Definition von Kundenfreundlichkeit entsprechen. Für den Fall, dass der geneigte Kunde immer noch zögert, hat der Agent für alle Fälle selbstverständlich noch ein letztes Ass im Ärmel. Dies hört meistens auf den Namen "Willkommensangebot" oder "Startbonus" und ist recht unlocker an einen 24-Monatsvertrag gebunden.

Doch genug des Unkens. Um solchen Begegnungen zuvor zu kommen, bietet es sich natürlich an, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. In einer Zeit, in der die vielköpfige Hydra namens Google schon beinahe die Gedankenkontrolle über die Menschheit übernommen hat, sollte es ein leichtes sein, per Sucheingabe eine Flut an Listen und Vergleichstabellen zu bekommen, in der nicht bloß alle Telefonanbieter, sondern auch noch deren umbenannte Söhne und Töchter zu finden sind - Hauptsache, dem Kunden entgeht nicht das Angebot seines Lebens.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Nachtszene Berlin

Ich komme aus einer Kleinstadt und somit ist ein Wochenende in der Hauptstadt Berlin für mich natürlich etwas ganz Besonderes. Ein absolutes Highlight sind für mich die unterschiedlichen Bars, Clubs und Diskotheken, die für jeden Geschmack etwas Passendes bieten und immer voll sind. Verschiedene Stile und Musikrichtungen lassen sich in den unterschiedlichsten Clubs wiederfinden.

Mit meinen besten Freundinnen bin ich für ein Wochenende nach Berlin gereist und die Nachtszene hat uns wirklich fasziniert. Ich bin total begeistert, wirklich. Die Straßen sind voll, egal wie viel Uhr wir das Hotel verlassen haben - immer haben wir unendlich viele Personen auf der Straße angetroffen. Doch natürlich hat die Nachszene von Berlin auch ihre Schattenseiten, die wir leider auch erleben mussten.

Als wir nachts am Bahnhof waren, sahen wir Junkies und Dealer. Wir wurden zu Zeugen, als einige Männer auf einen kleinen Jungen einschlugen, wobei wir natürlich die Polizei und einen Arzt gerufen haben und auch Prostituierte liefen uns über den Weg. Dies stellte für uns jedoch nur einen kleinen Teil des Wochenendes dar, sodass uns das Partywochenende in Berlin in bester Erinnerung bleiben wird.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Geschichten der Vergangenheit

Ich habe da jemand getroffen...
Auf meinem letzten Bahntrip nach Frankreich stieg ein Mann in den Zug und setzte sich in mein Abteil. Etwas merkwürdig kam er mir schon vor, so ohne Gepäck. Im Laufe der Fahrt erzählte er mir dann er sei mit seiner Freundin unterwegs in den Urlaub, habe aber nach seinem Toilettenbesuch am letzten Bahnhof den Zug verpasst. Nun sitzt er hier und seine Freundin mit all seinen Sachen in dem Zug vor uns.

Wir unterhielten uns sehr lange und ausgiebig und plötzlich funkelten seine Augen, wie ich es zuvor an ihm noch nicht bemerkt hatte. Er stand auf, zog die Vorhänge zu und was dann kam, war eines der erotischsten Erlebnisse welches ich je hatte. Leider war die Fahrt viel zu schnell vorbei.

Ich steckte ihm meine Telefonnummer zu - in der vagen Hoffnung, er würde sich melden.

Es folgten drei Wochen Urlaub, in denen ich diesen Typen nicht mehr aus dem Kopft bekam. Leider hatte ich von ihm weder Name noch Handynummer.

Zwei Monate später sah ich ihn wieder. Im Zug nach Frankfurt - ohne Gepäck - im Abteil hinter mir - einer netten Blondine in die Augen schauend -

Dienstag, 30. November 2010

Ja wo ist er denn hin, der goldene Herbst

Seit Tagen suche ich etwas. Ich habe schon so ziemlich in jeder Ecke und unter jedem Teil nachgeschaut. Aber es ist einfach nicht zu finden. Spurlos verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Unbegreiflich.

Was ich suche? Den goldenen Herbst! Der hat sich irgendwo versteckt. Ohne Vorwarnung hat er sich davon geschlichen und hat nur frostnahe Temperaturen und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit zurückgelassen. Dinge, die ich eigentlich Anfang November noch nicht wirklich bevorzuge.

Wo doch eigentlich ein viel angenehmeres Wetter angesagt wurde. Hm, man weiß es nicht. Liegt es an mir? Vielleicht habe ich ja den falschen Wetterbericht geschaut. Eventuell den für Sansibar? Kann aber eigentlich nicht sein. Denn ich bezweifle, dass in Sansibar deutsch gesprochen wird und der Herr Riewa die Tagesschau präsentiert. Vielleicht - ich traue mich gar nicht, es hier nieder zu schreiben – hat sich der Deutsche Wetterdienst einfach ein wenig mit der Wetterprognose vertan. Kann ja mal passieren.

Aber wenn ich einen Wunsch äußern darf. Nur einen ganz kleinen bescheidenen. 5 Grad mehr wären nicht schlecht. Denn ich F R I E R E .

Messer - oder ist es doch ein Löffel?

In meinem Besitz befinden sich einige Gegenstände, die nicht genau zu identifizieren sind. Ich neige nämlich dazu, gerne mal das ein oder andere Schnäppchen zu kaufen, das sich dann leider als Fehlgriff entpuppt. So auch neulich wieder geschehen.

Ein neues Messer stand auf der Einkaufsliste. Praktisch sollte es sein – und natürlich günstig. Das Resultat? Ich habe jetzt ein neues Messer günstig, das praktisch aussieht und unwahrscheinlich gut in meine Küche passt. Leider schneidet es nicht besonders gut. Böse Zungen behaupten, dass vielleicht ein Löffel mit eingekreuzt wurde. Denn der würde ähnlich gute Schneideigenschaften mitbringen, wie dieses Messer. Nun gut, ganz so schlimm ist es nicht. Solange die Lebensmittel, die es mit Hilfe dieser Neuerwerbung zu teilen gilt, fest sind, sind die Schneideeigenschaft gar nicht so schlecht. Ein Apfel lässt sich zum Beispiel sehr gut teilen. Ein Schnitzel weniger gut. Was nicht an meinen Kochkünsten liegt, sondern eindeutig an der nur mäßig ausgeprägten Schnittfläche des Messers.
Und was ist die Moral aus der Geschichte? Manchmal sollte man nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Qualität.

Wohnung

Wow, die erste eigene Wohnung. Ein Traum für jedes Paar. Mein Verlobter und ich sind schon seit längerem auf der Suche nach einer angemessenen Wohnung gewesen. Unsere Ansprüche waren natürlich auch entsprechend hoch. Wir wollen demnächst Kinder, also sollte die Wohnung nicht zu klein sein. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass die Suche nach einer Wohnung so kompliziert ist und das Einrichten der Wohnung noch viel aufwendiger.

Mit der Zeit hatten wir uns mehrere dutzend Wohnungen angesehen und endlich waren wir uns einig: 95 Quadratmeter, zwar im Dachgeschoss, jedoch sehr geräumig und hell - einfach ein Traum, finden wir. Die Wände sind frisch gestrichen und die weiße Farbe strahlt hochwertig.

Das Einrichten der Wohnung hatte ich mir immer wunderschön und total lustig vorgestellt. Es war so unfassbar anstrengend, dass ich mich gerne einfach in die leere Wohnung gelegt hätte, ohne irgendwelche Einrichtungsgegenstände zu erwerben. Da wir aus unseren alten Zimmern fast nichts mitnehmen wollten, musste alles neu gekauft werden. Von Küche über Sofa bis hin zum Fernseher. Natürlich müssten Schlaf- und Badezimmer auch komplett neu eingerichtet werden.

Nun ja, nach unendlich vielen Stunden im Baumarkt und zahlreichen Besuchen von Einrichtungshäusern haben wir unsere Wohnung perfekt und nach unseren Wünschen eingerichtet. Wie ich es immer wollte, Ledersofa im Wohnzimmer, weiße Möbel im Schlafzimmer und ein total modernes Badezimmer. Klar, das alles hat seinen Preis, doch es hat sich gelohnt. Ein weiteres Highlight unserer Wohnung sind einige Wandtattoos, die meiner Meinung nach eine perfekte Atmosphäre machen.

Ja, eine Wohnung ist schon etwas ganz Besonderes, doch sie benötigt viel Arbeit. Putzen, waschen, kochen und vieles mehr gehört jetzt zu meinem Alltag und das ist auch gut so.

Mittwoch, 17. November 2010

Pünktlichkeit

„Pünktlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.“ Ein Sprichwort, das meines Erachtens viele Menschen viel zu genau nehmen. Warum denn pünktlich sein, wenn man die akademische Viertelstunde als Vorwand für seine Verspätung nutzen kann?
Für mich gehört Pünktlichkeit zum Leben. Damit drücke ich meinem Gegenüber Respekt aus. Und das ist es ja auch, was ich von anderen mir gegenüber erwarte. Ein Zug, ein Flugzeug oder der mögliche Lottogewinn warten auch nicht auf mich. Warum sollen dann andere Menschen auf mich warten?

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Tipps für Paare online

Im Internet gibt es alles, was das Herz begehrt. Mein Partner und ich suchen nach etwas, das unser Liebesleben wieder auffrischt. Mit den Jahren wird alles eintönig und öde, doch selbst hier bietet das Internet Hilfe - einfach perfekt.

Unendlich viele Online Shops bieten beispielsweise Spielzeug für Erwachsene, welche unser Liebesleben wieder auf Vordermann bringen können. Einfach perfekt, ich dachte schon, meine Ehe geht den Bach runter, doch dann habe ich den Online Shop gefunden, der mein Leben von Grund auf verändert hat.

Vor einiger Zeit habe ich als Überraschung für meinen Liebling und mich einige sexy Toys gekauft, das Internet bietet echt gute Tipps für Paare! Auch ausgefallene sexy Unterwäsche habe ich bestellt, perfekt, um meinen Schatz mal wieder so richtig zu verführen.

Doch das Internet bietet viel mehr für Paare. Wenn mein Schatz auf Geschäftsreise ist, vermisse ich ihn. Dank des Internets können wir uns per Webcam sehen und uns austauschen. Doch meist bleibt es nicht dabei und wir genießen ein wenig die gemeinsame Zeit, auch wenn wir zahlreiche Kilometer voneinander getrennt sind.

Mittlerweile gibt es so viele Dinge, die Paare mit Hilfe des Internets machen können, um ihr Liebesleben ein bisschen aufzufrischen. Ich kann vor allem die verführerischen Kleinigkeiten aus den zahlreichen Online Shops nur empfehlen, denn ich vergessen niemals den Blick von meinem Schatz, als er unsere neuen Toys das erste Mal gesehen hat.

Freitag, 5. November 2010

DSL trotz Schufa Eintrag

Es fing alles ganz harmlos an. Ich hatte mich im Fernsehen durch eine DSL Werbung so beeinflussen lassen, dass ich fest davon überzeugt war, meinen DSL Anbieter sofort wechseln zu müssen. Also ging ich ohne zu zögern ins Internet und füllte den Online Antrag aus. Zum Schluss des Antrags kam die Frage, ob ich mit der Prüfung meiner Schufa Daten einverstanden sei. Ich war mir zu dem Zeitpunkt keiner negativen Eintragungen in meiner Schufa Akte bewusst und stimmte zu.

Wie nicht anders erwartet, bekam ich nach einigen Tagen Post vom DSL Anbieter. Ich wunderte mich zunächst, warum es nur ein Brief und nicht das versprochene DSL Einsteiger Set war. Nach dem Öffnen des Briefumschlages wurde mir aber sofort alles klar. Mein Antrag auf DSL war wegen eines negativen Schufa Eintrags abgelehnt worden.

Erst jetzt erinnerte ich mich an den Ärger mit einem großen Handyanbieter. Ich hatte angeblich die Kündigungsfrist nicht eingehalten und kam nicht aus meinen Handyvertrag heraus. Ich hatte dann einfach alle Zahlungen eingestellt und auch alle Mahnungen ignoriert. Das Resultat meines Handelns war, dass ich einen negativen Schufa Eintrag bekommen hatte.

Es mag Zufall sein oder nicht, ich bekam noch in der gleichen Woche einen Anruf, in dessen Verlauf mir DSL trotz Schufa Eintrag, bzw. ohne Schufa Prüfung angeboten wurde. Kaum zu glauben aber wahr, mir wurde ein Vertrag beim selben Anbieter, der mich vorher abgelehnt hatte, zu gleichen Konditionen angeboten.

Städtereise Hamburg

Im März 2009 beschlossen wir, eine längst überfällige Städtereise nach Hamburg zu unternehmen. Wir nahmen uns vor, eine Hafenrundfahrt zu unternehmen und unbedingt den Nespresso Shop zu besuchen bzw. zu suchen (schließlich brauchten wir einen neuen Vorrat an Nespresso Kapseln), außerdem wollte ich das Ufer der Alster besichtigen. Jedoch kamen wir leider erst gegen Nachmittag in der Hansestadt an und parkten direkt an der Reeperbahn, was aufgrund der hohen Parkgebühren absolut nicht empfehlenswert ist. Doch das Wetter war einfach nur herrlich, zwar etwas kalt, aber sonnig.

Die ersten großen Hafenrundfahrtschiffe fanden wir gleich auf dem Weg zu den St. Pauli Landungsbrücken. März war die perfekte Jahreszeit, denn die Schiffe waren nicht zu überfüllt und das Eis auf der Elbe war glücklicherweise nicht durchgehend gefroren. Wir konnten die einstündige Hafenrundfahrt, die mit knapp 12 Euro auch richtig günstig war, richtig genießen. Im Restaurantraum des Schiffes stärkten wir uns ein wenig und genossen die wunderbare Aussicht in alle Richtungen Hamburgs. Später gingen wir hinauf auf das Oberdeck, von wo aus man eine noch beeindruckendere Aussicht hatte. Etwas flussabwärts führte die Fahrt am berühmten Fischmarkt vorbei und an verschiedenen Docks, von wo aus man zusehen konnte, wie die Container auf die riesigen Schiffe verladen wurden. Es hat uns wirklich beeindruckt, was es alles zu sehen gab und auch der freundliche Kapitän informierte uns während der gesamten Rundfahrt ausführlich und mit einer gesunden Portion Humor über alles Wissenswerte dieser wunderschönen Stadt, bevor sich die Fahrt, nach ca. 1,5 Stunden nach einem Blick auf die Speicherstadt, dem Ende neigte.

Allmählich dämmerte es auch schon, und gemeinsam genossen wir noch einige Minuten den romantischen Ausblick auf den mittlerweile wunderschön beleuchteten Hamburger Hafen. Wir schlenderten noch die Promenade entlang und entschlossen uns, in einem kleinen Fischrestaurant etwas zu essen, natürlich Fisch! Nach diesem kleinen kulinarischen Highlight (eine Schande, wer bei einer Städtereise in Hamburg keinen Fisch probiert!) gingen wir noch zur Binnenalster, die nur wenige Kilometer entfernt war und in Neuer Wall (eine Nobeleinkaufsstraße) zum Nespresso Shop, der zwar im Vergleich zu Paris etwas klein, doch trotzdem ein Erlebnis wert war. Ein aufregender und schöner Tag ging leider schon zu Ende und die Planungen für die nächste Hamburg-Städtereise laufen schon.

Der Wahnsinn mit den DSL- Flatrates

Man denkt an nichts schlimmes, und dann das: für diverse Machenschaften meinerseits im Internet benötigte ich vor einiger Zeit eine stabile, schnelle und trotzdem bezahlbare Internetleitung. Normal Eigenschaften, die so nicht zusammen passen. Denn schnell und billig, das wird meist nichts. Also machte ich mich auf die Suche nach der ultimativen Lösung. DSL sollte und musste es zwangsläufig werden, von meiner Seite aus gerne als DSL Flatrate gebucht, um die Kostenkontrolle zu wahren.

Im Dschungel der Anbieter fand sich ein bunter Strauß an Angeboten. Viel skurriles, aber auch der ein oder andere brauchbare Ansatzpunkt war zu erkennen. Oftmals wird einem bei Vertragsabschluss die Anschlussgebühr erlassen. Warum gibt es diese dann eigentlich? Wenn sie eh keiner bezahlen muss? Fragen, die wahrscheinlich nur der pfiffige Werbefachmann, der sich das ausgedacht hat, beantworten kann. Und dann kommt man zu den Feinheiten und dem Kleingedruckten im Vertrag. Lockt doch ein Anbieter mit einer monatlichen Kostenpauschale von 19,99 Euro. Klingt gut, hat aber zwei Haken. Haken Nummer eins: der Preis gilt 24 Monate. Danach steigt er. Haken Nummer zwei: wie lange ist denn da die Vertragsbindung, wenn mir schon für 2 Jahre ein günstigerer Preis versprochen wird? Unterschreibe ich da für die nächsten 10 Jahre?

Ich war leicht irritiert. Nein, so wird das wohl nichts. Warum gibt es eigentlich so viele Tarife? Kann man sich nicht auf einen einigen? Die Leistungen sind doch auch dieselben.

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