"19 Minuten"-Jodi Picoult
Nach "Beim Leben meiner Schwester" und "Die Wahrheit meines Vaters" ist nun Jodie Picoults neuer Roman erschienen.
Und wieder einmal versteht es die Autorin, sich schwieriger ethischer und moralischer Themen anzunehmen, sie vorsichtig kritisch, aber auch menschlich aufzuarbeiten und das auchnoch in einer spannenden, gut lesbaren Geschichte zu verpacken.
In "19 Minuten", so sagt der Prolog, kann man Einiges machen: Den Vorgarten mähen, sich die Haare färben, einen Kuchen backen, die Wäsche falten... oder als Amokläufer an einer Schule ein Massaker anrichten.
Um Letzteres geht es in dem 480 Seiten starken Buch.
Denn neunzehn Minuten kostet es, Rache zu nehmen. Wie es der 17-jährige Peter Houghton an diesem Morgen macht. Noch weiß niemand in Sterling wofür, doch mit diesem unaussprechlichen Akt der Gewalt ist die Welt des kleinen Orts für immer aus den Angeln gehoben.
Josie Cormier, die Tochter der Richterin, hat das Massaker an der Schule überlebt. Sie wäre die beste Zeugin. Aber sie kann sich nicht erinnern, was geschehen ist.
Und so muss wirklich alles, von Anfang an, aufgerollt werden...
Anders, als man es vielleicht von den Medien gewöhnt ist, verurteilt die Autorin nicht vorschnell. Und auch die sonst so gern hergenommenen Sündenböcke ("Killerspiele" usw) werden zwar angeschnitten, nicht aber als Auslöser benannt.
So leicht macht es Jodi Picoult sich und ihren Lesern nicht!
Ich habe mich wärend der Lektüre nicht gelangweilt. Es gibt keine störenden Längen, die Charaktere handeln allesamt nachvollziehbar (ja, sogar der Amokläufer, irgendwie) und dieses Buch sei denen nahegelegt, die gerne hionter die Fassade blicken und gerne tiefsinnige, aber auch gut lesbare Bücher mögen.

Und wieder einmal versteht es die Autorin, sich schwieriger ethischer und moralischer Themen anzunehmen, sie vorsichtig kritisch, aber auch menschlich aufzuarbeiten und das auchnoch in einer spannenden, gut lesbaren Geschichte zu verpacken.
In "19 Minuten", so sagt der Prolog, kann man Einiges machen: Den Vorgarten mähen, sich die Haare färben, einen Kuchen backen, die Wäsche falten... oder als Amokläufer an einer Schule ein Massaker anrichten.
Um Letzteres geht es in dem 480 Seiten starken Buch.
Denn neunzehn Minuten kostet es, Rache zu nehmen. Wie es der 17-jährige Peter Houghton an diesem Morgen macht. Noch weiß niemand in Sterling wofür, doch mit diesem unaussprechlichen Akt der Gewalt ist die Welt des kleinen Orts für immer aus den Angeln gehoben.
Josie Cormier, die Tochter der Richterin, hat das Massaker an der Schule überlebt. Sie wäre die beste Zeugin. Aber sie kann sich nicht erinnern, was geschehen ist.
Und so muss wirklich alles, von Anfang an, aufgerollt werden...
Anders, als man es vielleicht von den Medien gewöhnt ist, verurteilt die Autorin nicht vorschnell. Und auch die sonst so gern hergenommenen Sündenböcke ("Killerspiele" usw) werden zwar angeschnitten, nicht aber als Auslöser benannt.
So leicht macht es Jodi Picoult sich und ihren Lesern nicht!
Ich habe mich wärend der Lektüre nicht gelangweilt. Es gibt keine störenden Längen, die Charaktere handeln allesamt nachvollziehbar (ja, sogar der Amokläufer, irgendwie) und dieses Buch sei denen nahegelegt, die gerne hionter die Fassade blicken und gerne tiefsinnige, aber auch gut lesbare Bücher mögen.

Mima - 16. Mrz, 09:43


